Berechnung des BMI (Body-Mass-Index)
Der BMI ist das Verhältnis deines Gewichts zu deiner Körpergröße im Quadrat. Er ist der weltweit am häufigsten genutzte Indikator zur Einschätzung des Körpergewichts. Einfach, schnell, aber mit kritischem Blick zu interpretieren.
Erreiche dein Idealgewicht
FoodCraft erstellt personalisierte Ernährungspläne, die dir helfen, ein gesundes Gewicht zu erreichen und zu halten.
Kostenlos · Unverbindlich · 30 Sekunden
Wie wird der BMI berechnet ?
Die Formel ist einfach: BMI = Gewicht (kg) ÷ Körpergröße² (m²).
Beispiel: 75 kg bei 1,78 m → 75 ÷ (1,78 × 1,78) = 75 ÷ 3,17 = 23,7.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt die Ergebnisse in 4 Kategorien ein: Untergewicht (< 18,5), Normalgewicht (18,5 – 25), Übergewicht (25 – 30), Adipositas (> 30).
Die Grenzen des BMI
Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskeln und Fett. Ein Rugbyspieler von 100 kg bei 1,80 m hat einen BMI von 30,9 („adipös“), obwohl er topfit ist.
Der BMI berücksichtigt nicht die Fettverteilung. Dabei ist Bauchfett (viszerales Fett) weitaus gefährlicher als Unterhautfett. Ein Taillenumfang von > 94 cm (Männer) bzw. > 80 cm (Frauen) ist ein besserer Indikator für das Herz-Kreislauf-Risiko.
Wann sollte man zum Arzt ?
Ein BMI außerhalb des Bereichs von 18,5 – 25 bedeutet nicht zwangsläufig ein Problem. Wenn du jedoch über- oder untergewichtig bist UND Müdigkeit, Atemnot oder Gelenkschmerzen verspürst, ist es an der Zeit, einen Arzt oder Ernährungsberater aufzusuchen.
Der BMI ist ein Startpunkt, kein Urteil. Kombiniere ihn mit anderen Indikatoren (Taillenumfang, Körperfettanteil, körperliche Leistungsfähigkeit) für ein Gesamtbild.