
Kombu Tsukudani
Dunkle, verführerisch glänzende Algenstreifen, umhüllt von einer tiefbraunen, sirupartigen Glasur. Ein intensives Umami-Erlebnis mit feinen Meeresnoten und einer Textur, die zugleich zart und angenehm bissfest ist.
0Nährwerte (pro Portion)
Zutaten
- 50 gKombu-Alge~38 cal/pro Portion(getrocknet)VeganGluten-free
- 400 mlMineralwasserVeganGluten-free
- 1 tbspReisessig~1 cal/pro PortionVeganGluten-free
- 1 tbspWeißer Zucker~15 cal/pro PortionVeganGluten-free
- 2 tbspSake~10 cal/pro PortionVeganGluten-free
- 2 tbspMirin~10 cal/pro PortionVeganGluten-free
- 3 tbspSojasauce~6 cal/pro PortionVegan
- 1 tbspSesamsamen~23 cal/pro Portion(geröstet)VeganGluten-free
- 10 gFrischer Ingwer~2 cal/pro Portion(geschält und in feine Stifte geschnitten)VeganGluten-free
Allergene
Anleitung
0/5Einweichen
Die getrockneten Kombu-Algen vollständig in Mineralwasser einlegen. Geduldig ziehen lassen, bis die Blätter weich, geschmeidig und biegsam sind.
30 minZuschnitt
Die Algen abgießen, dabei das wertvolle Einweichwasser unbedingt auffangen. Die Blätter in etwa 2 cm lange und 2 mm breite, feine Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und in hauchdünne Stifte (Julienne) hobeln.
10 minAnsetzen und Säurebalance
Die Algenstreifen in einen Topf geben und mit dem aufgefangenen Einweichwasser sowie einem Schuss Reisessig bedecken. Einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Eventuell aufsteigende Trübstoffe mit einer Schaumkelle vorsichtig abheben.
5 minSanftes Köcheln
Zucker, Sake, Mirin, Sojasauce und die Ingwerstifte hinzufügen. Bei geringer Hitze sanft köcheln lassen. Die Flüssigkeit soll langsam einreduzieren, bis sich die Aromen konzentriert an die Algen schmiegen.
20 minGlasieren und Finish
Sobald die Sauce eine dichte, sirupartige Konsistenz erreicht und die Algen wie fein lackiert schimmern, den Topf vom Herd nehmen. Die gerösteten Sesamsamen für den perfekten Crunch unterheben.
2 min
Chef-Tipps
- •Schütten Sie das Einweichwasser niemals weg; es enthält das volle Aroma und bildet die perfekte Basis für den Sud.
- •Behalten Sie das Finale genau im Auge: Die Sauce muss die Algen dickflüssig umschließen, darf aber keinesfalls anbrennen.
- •Ein kleiner Spritzer Essig wirkt Wunder – er bricht die harten Fasern der Algen auf und sorgt für ein schmelzendes Mundgefühl.
Lagerung
In einem luftdicht verschlossenen Glas hält sich die Spezialität im Kühlschrank bis zu 2 Wochen. Der hohe Anteil an Salz und Zucker dient dabei als natürliche Konservierung.