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Hausgemachtes Nattō

Hausgemachtes Nattō

Zarte Sojabohnen, durchzogen von jenen charakteristischen, elastischen Fäden, die eine gelungene Fermentation auszeichnen. Ein kräftig-erdiges, beinahe käseartiges Aroma trifft auf tiefes, komplexes Umami.

0
traditionalvegetarian
30min
Vorbereitung
60min
Kochen
Mittel
Schwierigkeit

Nährwerte (pro Portion)

565
Kalorien
47g
Proteine
27g
Kohlenhydrate
25g
Fett
Spark IA
Kontextuelle Intelligenz

Zutaten

4
  • 500 g
    Ganze Sojabohnen
    ~551 cal/pro Portion
    (getrocknet)
  • 2 L
    Mineralwasser
    (zum Einweichen)
  • 10 g
    Natto
    ~5 cal/pro Portion
    (zum Impfen)
  • 2 tbsp
    Sojasauceoptional
    ~4 cal/pro Portion
    (zum Abschmecken)
  • 1 tsp
    Senfoptional
    ~2 cal/pro Portion
    (als Beilage)
  • 1 piece
    Frühlingszwiebeloptional
    ~2 cal/pro Portion
    (in feine Ringe geschnitten)
  • 1 pinch
    Bacillus subtilis natto-Kulturoptional
    (in einem Teelöffel lauwarmem, sterilem Wasser aufgelöst)

Allergene

SojaGlutenmustard
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Anleitung

0/5
  1. Einweichen der Bohnen

    Die Sojabohnen gründlich waschen. In reichlich Mineralwasser mindestens 12 Stunden lang einweichen lassen, bis sie ihr Volumen verdoppelt haben und ihre Form von rund zu oval wechseln.

    720 min
  2. Schonendes Dampfgaren

    Die Bohnen dämpfen. Sie sind perfekt gegart, wenn sie sich ohne Widerstand zwischen Daumen und kleinem Finger zerdrücken lassen. Währenddessen alle Utensilien für die Fermentation mit kochendem Wasser sterilisieren.

    180 min
  3. Impfen der Kultur

    Die noch dampfend heißen Bohnen mit einer kleinen Menge fertigem Nattō oder der verdünnten Bacillus-subtilis-natto-Kultur vermengen. Die Resthitze hilft den Bakterien, sich schnell und gleichmäßig zu verteilen.

    10 min
  4. Kontrollierte Fermentation

    Die Bohnen in ein sauberes Gefäß geben, mit einem sterilen Tuch abdecken und für 24 Stunden bei konstant 40 °C ruhen lassen. Ein feiner weißer Film sollte entstehen und das typische Aroma deutlich wahrnehmbar werden.

    1440 min
  5. Kalte Reifung

    Das Nattō für weitere 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. Diese Ruhephase stabilisiert die Fermentation und sorgt dafür, dass die charakteristischen Fäden besonders elastisch und lang werden.

    1440 min

Chef-Tipps

  • Hygiene ist das A und O: Kochen Sie jedes Gefäß und jeden Löffel vorher ab, um die Bildung von Fremdschimmel zu verhindern.
  • Vor dem Genuss kräftig rühren: Je intensiver man das Nattō schlägt, desto weißer, cremiger und fädiger wird die Textur.

Lagerung

In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 7 Tage haltbar. Lässt sich hervorragend einfrieren, um den Fermentationsprozess zu stoppen.

4.1
27 Bewertungen
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Hausgemachtes Nattō | FoodCraft